Wir verkündigen das Gnadenjahr des Herrn!
#12224Gnade gehört zum Kostbarsten des Evangeliums und unseres Glaubenslebens. Gnade wurde unzählige Male beschrieben. Sie wurde auf unnachahmliche Weise besungen. Und sie ist auch uns persönlich begegnet. Sie hat uns einst in Beschlag genommen. Sie befreite aus Elend, aller Zerbrochenheit und unseren sehr unterschiedlich geformten Gefangenschaften. Und weil sie den Menschen von heute verheissen und uns so kostbar geworden ist, verkündigen wir sie.
In unserem Leben und Dienst spüren wir aber auch die unzähligen Verstrickungen und Blockaden, die perfiden Verschüttungen und die bewussten wie unbewussten Verwischungen dieser kostbaren Gnade. Dass die Verkündigung der Gnade in der Mitte unseres Visionstextes aus Jesaja 61, 1-3 steht, birgt die unübertreffliche Chance in sich, die Kostbarkeit der Gnade neu zu entdecken.
Thematische Mitte der SSK 2008 sind die beiden Visionstexte Jesaja 61, 1-3 und 1. Petr. 2,9. Hören auf Gott und Begegnung, Kontemplation und Konspiration werden Grundbausteine unserer Konferenz sein. Vieles hat sich seit der SSK 2007 ereignet. Viele von uns als hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben ein tieferes Verständnis der Texte erhalten, viele haben persönliche Erfahrungen gesammelt, einige ahnen, welche Aufträge in den Texten verborgen sind und haben begonnen, neue Wege einzuschlagen. Einige haben bisher nur wenig Zugang zum Geschehen rund um diese Vision gewonnen. An der SSK 2008 wird viel Raum dafür da sein, von Erfahrungen mit den Texten und entsprechenden Konsequenzen zu erzählen. Wir wollen die Texte tiefer verstehen und miteinander ein klareres Bild Gottes für unsere Gemeinden und unser Werk in den kommenden Jahren gewinnen. Ziel der Konferenz: Gemeinsam wollen wir erahnen, welche konkrete Gestalt die beiden Texte in unseren Gemeinden und in unserem Werk im Laufe der kommenden zwei Jahrzehnte gewinnen könnten.
Direktor Markus Müller